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Ausgabe September: Frieden stärken, Konflikte verstehen

Liebe Leserinnen und Leser,

für Frieden einsetzen – für alle, überall, jeden Tag. Unter diesem Motto würdigt der diesjährige Internationale Tag des Friedens der Vereinten Nationen am 21. September Friedensstifterinnen und Friedensstifter weltweit. In diesen unfriedlichen Zeiten ist das eine wichtige Botschaft: Frieden ist eine globale Aufgabe. Frieden entsteht nicht nur bei internationalen Friedensprozessen, sondern auch im Klassenzimmer. Hier setzt Friedensbildung an. Sie ermöglicht jungen Menschen eine eigene Haltung zu Frieden und dem gewaltfreien Umgang mit Konflikten zu entwickeln, sie macht globale Herausforderungen verständlicher und bestärkt sie, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten.

Frieden beginnt im Alltag

Friedensbildung beginnt bei der Frage, wie wir miteinander umgehen: Wie lösen wir Konflikte? Was können wir gegen Ausgrenzung tun? Was heißt für uns Frieden und wo beginnt Gewalt? Das Ziel der Friedensbildung ist eine Kultur des Friedens zu fördern. Dabei handelt es sich um Wertvorstellungen, Einstellungen, Traditionen sowie Verhaltens- und Lebensweisen, die auf der Achtung von Menschenrechten und Grundfreiheiten, der friedlichen Beilegung von Konflikten, Förderung von Toleranz und kultureller Vielfalt sowie Dialog beruhen (vgl. Erklärung der UN über eine Kultur des Friedens, 1999).

Frieden kann gelernt werden

Die friedenspädagogische Praxis legt die Grundlagen für ein friedliches Zusammenleben in drei Dimensionen: im Denken, Fühlen und Handeln. Das Team der Servicestelle Friedensbildung Baden-Württemberg konzipiert hierfür zielgruppengerechte Formate. Mit dem Lernposter „Konflikte analysieren mit Friedensfokus“ werden Konfliktursachen und zivile Konflikttransformation in den Blick genommen. Im Workshop „Konflikte bearbeiten – aber wie?“ lernen Schülerinnen und Schüler, wie Konflikte entstehen, sich zuspitzen und was helfen kann, sie rechtzeitig zu entschärfen. In unseren „Peace Guide“ finden sich 26 Aktionsideen für Schülerinnen und Schüler, von A wie „Aufmerksamkeit wecken“ bis Z wie „Zivilcourage zeigen“.

Frieden an Schulen stärken

Wenn junge Menschen erleben, dass Meinungen respektiert und Konflikte gemeinsam gelöst werden, entwickeln sie wichtige Fähigkeiten für eine demokratische Gesellschaft. Die Bedeutung von Bildung und Erziehung für die Förderung von Frieden findet sich in der Präambel der UNESCO von 1945: „Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden“. Das macht Friedensbildung zu einer wichtigen Querschnittsaufgabe schulischer Bildung. Denn Fragen zu Frieden, Konflikt, Verantwortung und friedlichem Zusammenleben lassen sich mit den Inhalten nahezu jedes Schulfachs verbinden.

Frieden und Globales Lernen

Die Frage, wie wir heute so handeln können, dass wir und zukünftige Generationen, mehr soziale Gerechtigkeit und ein friedlicheres Zusammenleben erfahren, hat enge Verbindungen zu Konzepten wie dem Globalen Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung, den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, der Demokratie- und Menschenrechtsbildung. Denn ohne Frieden ist nachhaltige Entwicklung kaum möglich und ohne gerechte gesellschaftliche Verhältnisse bleibt Frieden fragil.

#FriedenIstJetzt

Für Frieden einsetzen – für alle, überall, jeden Tag. Also weshalb nicht heute beginnen? Mit dem „Peace Guide“ eine Aktion an der Schule planen oder mit unserem Planspiel „Frieden für Aridora? Zwischen Wassermangel und bewaffnetem Widerstand“ internationale Friedensprozesse erleben.

Das Team der Servicestelle Friedensbildung Baden-Württemberg wünscht viel Freude beim Lesen und Ausprobieren!

Verena Krautter
Leiterin der Servicestelle Friedensbildung Baden-Württemberg
EWIK-Kooperationspartner

Die Servicestelle Friedensbildung Baden-Württemberg ist zentrale Beratungs-, Informations- und Vernetzungsstelle mit dem Auftrag, Friedensbildung an den Schulen in Baden-Württemberg zu stärken. Mehr über unsere Arbeit: www.friedensbildung-bw.de

Aktuelles

Logo Engagement Global

17. KMK/BMZ-Fachtagung zum Orientierungsrahmen Globale Entwicklung

Im Mittelpunkt der diesjährigen Fachtagung steht die Frage, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Sinne einer transformierenden Bildungspraxis in den Fächern der Sekundarstufen verankert werden kann. Der Orientierungsrahmen Globale Entwicklung (OR) bietet hierfür wichtige Impulse, indem er globales Denken, systemisches Verständnis und verantwortungsorientiertes Handeln miteinander verbindet.
 

Online-Fortbildungen und -Selbstlernkurse zu BNE und dem Orientierungsrahmen Globale Entwicklung 

Die Abteilung „Schulische Bildung“ von ENGAGEMENT GLOBAL bietet Fortbildungen an, in denen Lehrkräfte Anregungen und praktische Ansätze erhalten, wie BNE und der Orientierungsrahmen Globale Entwicklung im schulischen Kontext und im Unterricht umgesetzt werden können. 
Den neuen Orientierungsrahmen Globale Entwicklung für die gymnasiale Oberstufe lernen Lehrkräfte mithilfe von 30-minütigen Online-Selbstlernkursen kennen. Zur Auswahl stehen Kurse für die Fächer Geographie und Mathematik sowie zu den konzeptionellen und übergreifenden didaktischen Grundlagen.
 
Online-Selbstlernkurse zum neuen Orientierungsrahmen. Copyright Engagement Global
Teil der Social-Media-Kampagne zu 50 Jahre Beutelsbacher Konsens. Quelle: bpb.de

50 Jahre Beutelsbacher Konsens: Gemeinsame Kampagne der Zentralen für politische Bildung

#NichtNeutral – 50 Jahre Beutelsbacher Konsens. Unter diesem Motto startet die gemeinsame Social-Media-Kampagne der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb sowie aller 16 Landeszentralen für politische Bildung zum 50. Jubiläum des Beutelsbacher Konsenses. Die Jubiläumskampagne macht deutlich: Politische Bildung ist nicht neutral. Sie steht für Demokratie, Menschenrechte und politische Teilhabe.
 

Berliner Entwicklungspolitisches Bildungsprogramm

Beim Berliner Entwicklungspolitischen Bildungsprogramm (benbi) 2026 dreht sich alles um das Jahresthema Partizipation und Teilhabe. Schüler*innen der 3.–13. Klasse nehmen zwischen dem 09. und 13. November im FEZ-Berlin an vielfältigen Angeboten des Globalen Lernens teil. 
 
Grafik zum benbi. Bildrechte: KATE e. V.
Posterausstellung Turbo-Mode (CIR). Bildrechte: Romero Initiative (CIR)

Poster-Ausstellung „Turbo Mode: Ultra Fast Fashion verstehen und überwinden“

Die illustrative Poster-Ausstellung „Turbo Mode“ erklärt anhand ansprechender Grafiken, was Ultra Fast Fashion bedeutet, und zeigt gleichzeitig auf, wie nachhaltige und faire Alternativen aussehen können.
 

Zum Schwerpunkt: Bildungsmaterialien

Krieg und Frieden auf Social Media. Copyright: Servicestelle Friedensbildung / LpB BW
Friedensbildung AKTUELL: Krieg und Frieden auf Social Media

Schülerinnen und Schüler diskutieren in dieser Handreichung die Wirkung von Bildern auf Social Media und lernen, Vor- und Nachteile digitaler Kriegsdarstellungen kritisch zu erörtern. Sie können sich mit Beispielen für digitales Friedensengagement befassen und Memes für den Frieden sowie einen eigenen Friedenscontent erstellen. Die Veröffentlichung regt zudem dazu an, den eigenen Social-Media-Konsum zu reflektieren und Strategien für einen guten Umgang damit zu entwickeln.   
Titelseite Friedensbildung AKTUELL: Krieg und Frieden in den Medien. Quelle und Copyright: lpb Baden-Württemberg
Friedensbildung AKTUELL: Krieg und Frieden in den Medien

Schülerinnen und Schüler lernen in dieser Ausgabe von Friedensbildung AKTUELL, wie Medienberichterstattung über Krieg und Frieden eigene Wahrnehmungen und Einstellungen prägt. Die Handreichung lädt dazu ein, Mechanismen von Kriegsjournalismus, Desinformation und (Kriegs-)Propaganda kritisch zu hinterfragen und deren Bedeutung für Gesellschaft und Demokratie zu reflektieren. Gleichzeitig zeigt sie auf, wie Friedensjournalismus neue Perspektiven auf die Themen Krieg und Frieden entwickeln kann. 
Titelbild: Let's talk about - Frieden und Kriege. Dein Eintragebuch. Bildrechte: Ravensburger Verlag GmbH.

Let's talk about – Frieden und Kriege. Dein Eintragebuch

Warum eskalieren Konflikte? Ab wann gilt ein Konflikt als Krieg? Was bedeutet es, fliehen zu müssen? Wer Zusammenhänge verstehen und mehr über die eigenen Handlungsspielräume erfahren möchte, kann dies mit diesem Buch.
 

Arbeitsblätter: Über Krieg und Frieden reden

Wie kann das schwierige und sensible Thema „Krieg und Frieden“ in der Grundschule angemessen behandelt werden – ohne die Schülerinnen und Schüler emotional zu überfordern? Mit diesen Arbeitsblättern hat die Lehrkraft die Möglichkeit, auf Fragen, Bedürfnisse und mögliche Sorgen der Schülerinnen und Schüler angemessen einzugehen.
 
Logo bpb
Titelseite Leben in Frieden und Sicherheit. Bildrechte: UN photo

Leben in Frieden und Sicherheit?

Die Materialien laden zur Gestaltung eines Projekttages "Frieden und Friedenshandeln" in den Klassenstufen 9–10 ein. Sie motivieren zur Auseinandersetzung mit Gewalt- und Konfliktszenarien im sozialen Nahbereich, in der Gesellschaft und in der globalisierten Welt.
 

Lernen & Handeln Nr. 133 "Unser Handabdruck für eine friedliche Welt"

Die allgemeine Krisenstimmung geht an Kindern und Jugendlichen nicht spurlos vorbei. Dass die Probleme so vielfältig miteinander verflochten sind, überfordert sie oft. Das Heft gibt Anregungen, wie sie Handlungsmöglichkeiten für sich entdecken und den Krisen-Blues überwinden können. 
 
Titelseite Lernen & Handeln Nr. 133. Bildrechte: Hartmut Schwarzbach/Misereor
Titelseite Lingo Global zum Thema Leben in Frieden und Gerechtigkeit

Lingo Global zum Thema "Leben in Frieden und Gerechtigkeit"

Diese Ausgabe von „Lingo Global“ thematisiert „Leben in Frieden und Gerechtigkeit“ und erklärt das 16. Ziel der UN-Nachhaltigkeitsziele – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen. Mit Beispielen, interaktiven Übungen und Projekten zeigt das Magazin, wie eine gerechte und friedliche Gesellschaft geschaffen werden kann, während die Leser*innen ihr Deutsch verbessern.
 

Globale Konflikte, lokale Verantwortung – Wie friedensorientiert arbeiten wir als Schule/Jugendorganisation? Ein Selbstcheck-Tool

Internationale Konflikte und sicherheitspolitische Spannungen beschäftigen viele junge Menschen und stellen Schulen vor besondere Herausforderungen. Ein neues Selbstcheck-Tool von Peer Leader International unterstützt Schulen und Jugendeinrichtungen dabei, die eigene Auseinandersetzung mit diesen Themen zu reflektieren und weiterzuentwickeln.
 
Titelseite Reflexionstool "Globale Konflikte, lokale Verantwortung". Quelle: Peer Leader International e. V.

Zum Schwerpunkt: Methodensammlungen

Cover Zwischen Kolonialität und Pluriversalität. Copyright: Verein für Zivile Konfliktbearbeitung e.V.

Zwischen Kolonialität und Pluriversalität: Ein dekolonial inspiriertes Methodenhandbuch für die Bildungs-, Friedens- und Konfliktarbeit

Wie kann Friedens- und Konfliktarbeit im sogenannten Globalen Norden dekolonial gedacht und gestaltet werden? Das Methodenhandbuch verbindet theoretische dekoloniale Reflexion mit konkreten methodischen Impulsen für die Praxis.
 

Peace Guide – 26 Friedensaktionen für Schülerinnen und Schüler

Der „Peace Guide” unterstützt Schülerinnen und Schüler, ihr eigenes Handlungspotential für den Frieden zu erkennen und zu nutzen. Die bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) angesiedelte Servicestelle Friedensbildung hat das neue 80-seitige Lernmedium jetzt herausgegeben.
 
Titelseite Peace Guide - 26 Friedensaktionen für Schülerinnen und Schüler. Quelle: Servicestelle Friedensbildung / LpB BW
Titelseite Handreichung Trotzdem über Israel und Palästina sprechen – Der Nahostkonflikt in der Bildungsarbeit. Quelle: ufuq.de

Trotzdem über Israel und Palästina sprechen – Der Nahostkonflikt in der Bildungsarbeit

Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinenser*innen sorgt wie kein zweiter internationaler Konflikt für Streit in Freundeskreisen und Familien, aber auch in Bildungseinrichtungen. Diese Handreichung will Anregungen dafür bieten, wie das Gespräch über Israel und Palästina wieder aufgenommen werden kann – empathisch, informiert und allem Schmerz zum Trotz. Sie möchte Pädagog*innen darin bestärken, den Nahostkonflikt im Unterricht und im schulischen Alltag aufzugreifen.
 

Zum Schwerpunkt: Multimediales

Peace sounds – Alternatives from the Global South. Quelle: www.wueste-welle.de

Peace Sounds – Alternatives from the Global South

Ein Team von Journalistinnen und Pädagoginnen hat mit der Podcast-Reihe “Peace Sounds” nach Vorbildern gesucht, die Mut machen und Wege für Veränderungen aufzeigen. Sie sprechen mit Menschen, die sich in wenig beachteten Konfliktregionen für eine gerechtere und friedlichere Welt engagieren. Umfangreiches begleitendes Bildungsmaterial steht kostenlos zur Verfügung.
 

Krieg und Frieden: Junge Stimmen im Song Contest „dein Song für EINE WELT!“

Im Wettbewerb „dein Song für EINE WELT!“ setzen sich Kinder und Jugendliche musikalisch mit globalen Themen auseinander. Viele der eingereichten Songs beschäftigen sich mit Krieg und Frieden, ihren Ursachen und der Frage nach einer gerechten und friedlichen Welt.
 
Ausschnitt Header zum  Song Contest „dein Song für EINE WELT!“. Quelle: https://www.youtube.com/@DeinSongFuerEineWelt
Flyer der Ausstellung. Quelle und Rechte: Forum Ziviler Friedensdienst e. V. und Leon Sinowenka, www.sinowenka.de.

Gesichter des Friedens: Eine multimediale Ausstellung des forumZFD

Begleitend zur Ausstellung „Gesichter des Friedens“ des forumZFD wurden zwei Bildungsimpulse entwickelt. Die Plakat-Ausstellung stellt zehn Menschen vor, die sich für Frieden einsetzen – alle auf ihre eigene Art und Weise. Sie alle verbindet, dass das Wort „Krieg“ für sie kein abstrakter Begriff ist. Sie haben ihn selbst erlebt. 
 

Was Frieden und die Nachhaltigkeitsziele miteinander zu tun haben

Die NaturFreunde Deutschlands haben drei Bildungsvideos produziert, die die Zusammenhänge zwischen dem Thema Frieden und den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen erläutern. Denn ohne die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals: SDG) zu erreichen, wird es keinen Frieden geben. Doch ohne Frieden wird die globale Staatengemeinschaft die SDGs nicht erreichen. Das ist ein echtes Dilemma, das viele Menschen beschäftigt. 
 
Cover der Methodenhandreichung. Quelle und Rechte: NaturFreunde Deutschlands e. V.
Lernposter „Konflikte analysieren mit Friedensfokus“. Quelle: lpb-bw.de

Lernposter und Erklärvideo: Konflikte analysieren mit Friedensfokus

Wie kann man einen bewaffneten Konflikt oder Krieg mit einem Fokus auf Frieden analysieren? Das Lernposter „Konflikte analysieren mit Friedensfokus“ und das begleitende Erklärvideo der Servicestelle Friedensbildung ermöglichen einen neuen Zugang zu dieser Fragestellung. Von unterschiedlichen Erklärungsansätzen der Friedens- und Konfliktforschung bis zu verschiedenen Friedenspotenzialen: die Konfliktanalyse hilft dabei, einen Konflikt besser zu verstehen und mögliche Potenziale für einen Frieden zu erforschen. Beide Materialien lassen sich ergänzend im Unterricht einsetzen.
 

Making Space for Dialogue – Der PBI-Podcast

Wie gelingt Friedensarbeit dort, wo Konflikte den Alltag bestimmen? In der Podcast-Reihe von Peace Brigades International (PBI) kommen Menschenrechtsverteidiger:innen aus Kolumbien, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Mexiko, Kenia, Nepal und Indonesien direkt zu Wort.
 
Podcast-Logo Making Space for Dialogue. Bildrechte: PBI Deutschland

Zum Schwerpunkt: Aktionen, Angebote, Fortbildungen

Bild zur Aktion Projekttage an Schulen zum Thema Klima des Friedens. Quelle: Pro Peace

Projekttage an Schulen zum Thema Klima des Friedens – Jetzt kostenfreien Friedenstag für die eigene Schule sichern!

Die interaktiven Friedenstage von Pro Peace verbinden Friedensbildung mit Klima- und Umweltschutz. In altersgerechten 90-minütigen Workshops entdecken Schüler*innen der Klassen 5–10 globale Zusammenhänge von Umwelt- und Friedensfragen und lernen den Ansatz des Environmental Peacebuilding kennen: Frieden fördern durch gemeinsamen Schutz unserer Lebensgrundlagen.
 

Friedenstag an der Schule

Ein Tag im Zeichen des Friedens – das ist die Idee der Friedens-Projekttage von Pro Peace – Forum Ziviler Friedensdienst e. V. Die Friedenstage sind ein kostenloses Angebot für Schulen. Sie fördern das friedliche Miteinander in unserer Gesellschaft und im Schulalltag. Ein Friedenstag kombiniert Sport, Workshops und gesellschaftliches Engagement für Friedensprojekte in Konfliktregionen.
 
Ausschnitt Cover Faltblatt Friedenstage. Quelle: Pro Peace
Titelseite Flyer zu Konflikte als Chance. Grundkurs in gewaltfreier Konfliktkultur. Quelle: gewaltfreihandeln.org

Konflikte als Chance. Grundkurs in gewaltfreier Konfliktkultur

Konflikte gehören zum Alltag und entstehen überall dort, wo Menschen zusammenleben und arbeiten. Die Chance auf eine positive und wertschätzende Begegnung liegt darin, sich mit diesen Konflikten auseinanderzusetzen. Der Kurs (November 2026 bis April 2027) bietet die Möglichkeit, Konflikte als Chance zu begreifen und Unterstützung für den Umgang mit Konflikten im privaten und beruflichen Bereich zu finden.
 

Bonner Friedenstage 2026

In vielen Teilen der Erde haben Kriege und gewaltvolle regionale Konflikte drastisch zugenommen. Die Bonner Friedenstage 2026 greifen diese Entwicklungen auf und diskutieren z. B. über die Einführung des Wehrdienstes, den Einsatz der KI im militärischen Kontext und kognitive Kriegsführung sowie mögliche Alternativen zur Militarisierung. Darüber hinaus gibt es vom 30.08. bis 09.10. zahlreiche weitere Veranstaltungsformate und Kulturangebote zu friedenspolitischen Themen und Entwicklungen.
 
Plakat Bonner Friedenstage 2026. Copyright: Verein für Zivile Konfliktbearbeitung e. V.
Konflikt einer Gruppe auf einer Brücke mit Farbeimern. Bildkarte: Peace education meets religion. A manual for multipliers. Cora Bieß, Dagmar Nolden. 2021CC BY NC ND, Quelle: https://www.friedensbildung-bw.de/konflikte-bearbeiten
Konflikte bearbeiten – aber wie? Workshop zu Konflikten, ihrer Eskalation und ihren Chancen 

Konflikte sind alltäglich und in jedem sozialen Miteinander „normal“, in der Familie, in der Klasse oder mit Freund*innen. Konflikte können eine Chance sein, sofern sie gewaltfrei und lösungsorientiert ausgetragen werden. Die Schüler*innen ab Klasse 9 lernen in diesem Workshop das Konfliktmodell von Friedrich Glasl kennen und werden dafür sensibilisiert, wie Konflikte entstehen, sich zuspitzen und was helfen kann, sie rechtzeitig zu entschärfen.
Bild zum Workshop Eisberg voraus! Eine Fahrt auf dem Friedensmeer. Quelle und Copyright: Servicestelle Friedensbildung
Eisberg voraus! Eine Fahrt auf dem Friedensmeer – Ein Workshop zur Konfliktart Krieg und der Bedeutung von Frieden 

Grundschüler*innen stellen sich (und uns) viele Fragen, manchmal zu „kleinen“ Themen, manchmal aber auch zu den ganz großen gesellschaftlichen Themen, so auch zu Krieg und Frieden. Im Workshop „Eisberg voraus!“ wird über einen Zugang zum Frieden die Konfliktart Krieg erklärt.
Holzschale mit Steinen auf bunter Decke. Foto: Servicestelle Friedensbildung Holzschale mit Steinen auf bunter Decke. Foto: Servicestelle Friedensbildung
Wie nah geht uns Nahost? Ein empathieorientierter Workshop zum Israel-Palästina Konflikt 

Seit Oktober 2023 ist der Konflikt zwischen Israel und Palästina international wieder sehr präsent. Dies spiegelt sich auch in Klassenzimmern wider. Angeregt durch friedenspädagogische Methoden und Zugänge setzen sich die Schüler*innen ab Klasse 8 in diesem Workshop mit dem Konfliktgeschehen auseinander. Für die Schüler*innen wird ein sicherer Raum geschaffen, um ihre Emotionen und Fragen in Bezug auf den Konflikt zu erforschen und zu äußern.

Zum Schwerpunkt: Hintergrundinformationen

Titelseite Bericht IMAGINE: Wie Nichtregierungsorganisationen zu einer friedlichen Welt beitragen. Quelle und Copyright: VENRO

IMAGINE: Wie Nichtregierungsorganisationen zu einer friedlichen Welt beitragen

In einer Zeit zunehmender Spannungen stehen zivilgesellschaftliche Friedensansätze vor neuen Herausforderungen und werden immer wichtiger. In zwölf Beiträgen zeigt der NRO-Report „IMAGINE“ auf, wie wichtig die Arbeit zivilgesellschaftlicher Organisationen für eine friedliche Welt ist.
 

Zeitschrift NETZ „Frieden machen. Wie gewaltfreie Konflikttransformation mehr Gerechtigkeit schafft

Friedensmacher*innen in Bangladesch setzen sich für Menschenrechte, Gewaltfreiheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt ein. Die Ausgabe der Zeitschrift NETZ Bangladesch zeigt, wie Wissen, Beteiligung und zivilgesellschaftliches Engagement Veränderungen ermöglichen.
 
Titelbild einer Ausgabe der Zeitschrift NETZ Bangladesch mit dem Titel „Frieden machen“. Quelle: Titelbild einer Ausgabe der Zeitschrift NETZ Bangladesch mit dem Titel „Frieden machen“.
Titelseite UNESCO-Empfehlung zu Bildung für Frieden, Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung. Quelle und Copyright: UNESCO

UNESCO-Empfehlung zu Bildung für Frieden, Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung

Im November 2023 verabschiedete die UNESCO-Generalkonferenz einstimmig die Empfehlung zu Bildung für Frieden, Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung. Damit brachte die internationale Gemeinschaft nach zwei Jahren intensiver Verhandlungen ein weltweit einzigartiges Völkerrecht für eine zeitgemäße Bildung auf den Weg. Zentrale Aussage der Empfehlung ist: Vorangetrieben werden muss eine transformative Bildung, die Menschen dazu befähigt, die Zukunft gerechter, nachhaltiger, gesünder und friedlicher zu gestalten und zu Akteuren des Wandels zu werden. 
 

Aus unseren Fokusrubriken

Titelseite Publikation Report Globale Flucht 2026. Quelle und Copyright: transcript Verlag

Report Globale Flucht 2026

Flucht ist eine globale Herausforderung, über die oft nur verkürzt berichtet wird. Der "Report Globale Flucht" bietet ein Gegengewicht: Über 30 Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen schreiben hier über Hintergründe, Entwicklungen und Diskurse rund um das Thema Flucht.
 

Mehr bewirken mit "Zu gut für die Tonne!"

Das Toolkit unterstützt Multiplikator*innen bei der Planung und Umsetzung von Aktivitäten zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung. Es bündelt Hintergrundinformationen und aktuelle Zahlen, Hinweise auf kostenlose Materialien sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Planung und Umsetzung eigener Aktivitäten.
 
Toolkit zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung. Copyright: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
Skyler Ewing, Smartphone Metall Musik Stapel, Quelle: pexels

Gold in meinem Handy

In diesem Lernpfad für die Klassen 4 bis 6 befassen sich die Lernenden mit den in Smartphones enthaltenen Rohstoffen, wobei die sozialen und ökologischen Probleme beleuchtet werden, die mit deren Gewinnung verbunden sind.
 

Klimabildung, die Gespräche anstößt: Das Kartenspiel „Klimadilemma“

„Klimadilemma – Das Kartenspiel“ ist ein kooperatives Teamspiel. In kleinen Gruppen setzen sich die Spieler*innen mit Entscheidungsfragen rund um Klima und Nachhaltigkeit auseinander und reflektieren gemeinsam ihre Positionen. Durch den offenen Spielansatz entsteht ein Lernraum, in dem eigene Standpunkte entwickelt, andere Perspektiven kennengelernt und gesellschaftliche Zielkonflikte sichtbar werden. 
 
Das Kartenspiel Klimadilemma. Copyright: Heinrich-Böll-Stiftung e. V.

Humor ist subversiv – aber nicht immer.

Die Ausgabe 4/2026 von „welt-sichten“, dem Magazin für globale Entwicklung und ökumenische Zusammenarbeit, geht dem an vielen Beispielen nach. Alle Beiträge sind jetzt online auf www.welt-sichten.org zu finden – und auch vieles mehr zu weniger humorvollen Themen.
Spannende und unterhaltsame Lektüre!
 
 

Neues vom Blog EineWeltBlaBla

EineWeltBlaBla im Juli/August

Im Juli ging es auf dem Blog um Europas fehlende Solidarität mit afghanischen Frauen und Kindern – denn die EU führte im Juni erstmals Gespräche mit den Taliban, obwohl diese seit fünf Jahren die Menschen unterwerfen.

Im August beschäftigten wir uns mit Pollenallergie in der Stadt und wie Klimawandel, Stadtbäume und botanischer Sexismus damit zusammenhängen. Wusstet ihr, dass männliche Bäume in der Stadtplanung lange bevorzugt wurden?

Veranstaltungen

BNE-Festival NRW 2026
22.09.2026–23.09.2026 in Köln
Das 2030-SDG-Game
23.09.2026 in Berlin
Verbindung stärken – Perspektiven erweitern – Zuversicht teilen
23.09.2026–25.09.2026 in Schlehdorf am Kochelsee
Menschenverachtende Positionen – nicht mit uns
27.09.2026–02.10.2026 in Rostock
Global Eyes – Dein Blick auf die Zukunft zählt!
25.11.2026 in Radolfzell am Bodensee
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Vorschau Ausgabe Oktober 2026

Die nächste Ausgabe des Newsletters Portal Globales Lernen erscheint Anfang Oktober zum Thema "Die SDGs in Schule und Bildungsarbeit". Zusendungen sind bis zum 23.09.2026 willkommen (service[at]globaleslernen.de).
SDG-Poster Protal Globales Lernen

Das könnte Sie auch interessieren: Publikationen der Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd

Rundbrief 127

Print-Rundbrief Juni 2026
Ziel 6 der Agenda 2030: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen

Der Rundbrief erscheint viermal jährlich und berichtet über die enwicklungspolitische Bildungsarbeit in Bund und Ländern, Fortbildungsangebote, Veranstaltungen, neue Materialien, Kampagnen und Aktionen.
Logo Infostelle WUS

Online-Newsletter Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd

Der Newsletter informiert monatlich per E-Mail über Neuigkeiten aus dem Bereich der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit.
Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des

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